Hinweis: Ihr Browser kann die Seite nicht optimal darstellen.

Lebenshilfe Gifhorn gemeinnützige GmbH
Es ist normal, verschieden zu sein.

Navigation:

[Navigation überspringen]


Kontakt         | Links         | Impressum         | Datenschutzerklärung         | Sitemap         | Suche         |


Schriftgröße:
kleine Schriftgröße|
normale Schriftgröße|
große Schriftgröße|

Einblicke ins ehrenamtliche Engagement

 

Sie interessieren sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Lebenshilfe Gifhorn und möchte vorher gerne wissen wie ehrenamtliche Aktivität in der Praxis aussieht? Dann lassen Sie sich inspirieren und verschaffen sich nachfolgend einen Einblick in die unterschiedlichen Aufgaben.

 

Die Vielfalt unserer Aktionen und Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung ermöglichen Ehrenamtlichen ein breites Betätigungsfeld. Ob begleitend oder federführend, lang oder kurz, regelmäßig oder sporadisch, Sie werden feststellen, vieles ist möglich. Wir freuen uns auf Sie.

 



15.10.2018

Ehrenamtliche beim Herbstmarkt in der GAZ

Zum Herbstmarkt mit Tag der offenen Tür hatte das Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum (GAZ) am 22. September 2018 eingeladen. Die Reha-Werkstatt „GAZ“, eine Einrichtung der Lebenshilfe Gifhorn, bietet Menschen mit seelischen Behinderungen ein umfassendes Angebot beruflicher Bildungs- und Rehabilitationsmöglichkeiten. Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit im Rahmen einer Führung die Einrichtung und die Arbeitsbereiche im GAZ kennen zu lernen. Auf dem begleitenden Basar wurden eigene Produkte, z.B. herbstliche Pflanzen und Dekorationen, angeboten. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der integrativen Band „The Boppin` Blue Cats“ aus Peine/Burgdorf, die mit flotter Livemusik für den musikalischen Rahmen sorgten. Herbstlich deftige Speiseangebote des Küchenteams der Lebenshilfe Gifhorn rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Vielen Dank an die Ehrenamtlichen, die durch ihre Unterstützung einigen Bewohnern unsere Einrichtungen den Besucher des Herbstmarkts ermöglicht haben.

Matthias Schoelzel, Einrichtungsleiter des WLH, freute sich über die Unterstützung der Ehrenamtlichen Sylvia Rausche. Sie hatte Bewohner mit Unterstützungsbedarf bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Herbstmarkt begleitet.
Reimund Fuhr, Ehrenamtlicher im Wohnbereich, im Gespräch mit Keline Ertunc. Beide informierten sich am Infostand Ehrenamt über neue Möglichkeiten ehrenamtlich aktiv zu werden.

Text & Fotos: Berko Härtel


09.06.2018

Gelungener Samstagnachmittag mit Showeinlagen, Musik und Tanz

Zum beliebten Frühlingsfest hatte der Elternbeirat der Lebenshilfe Gifhorn am 09.06.18 in die Cafeteria der WfbM im Heidland eingeladen. Rund 80 Beschäftigte aus allen Bereichen der Lebenshilfe Gifhorn waren der Einladung der ehrenamtlichen Organisatoren gefolgt und verbrachten einen schwungvollen Nachmittag bei guter Laune und flotter Musik von DJ Wolle. Neben der großenTombola, bei der jedes Los gewann, überzeugte wieder mal ein abwechslungsreiches Showprogramm von Ehrenamtlichen. So zeigten die Line-Dancer des MTV Isenbüttel eine beeindruckende Performance und die Singgruppe um den Ehrenamtlichen Reimund Fuhr präsentierte „live on stage“ einige Songs aus ihrem Repertoire. Für ein außergwöhnliches Erlebnis sorgte die Trommelgruppe um Kerstin Herzog, die extra aus Braunschweig angereist war, mit ihren Djembé-Rhythmen aus Westafrika. Kein Wunder, dass sich alle Besucher einig waren: eine tolle Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden muß. Vielen Dank an die Ehrenamtlichen, die durch ihr freiwilliges Engagement für einen außergwöhnlichen Samstagnachmittag sorgten.

 

Text: Berko Härtel

Fotos: Eduard Scholz

 

(v. l.) Andrea Septinus-Schlegel, Carin Scholz und Dorothea Popiolek vom Elternbeirat hatten ehrenamtlich ein tolles Programm organisiert.
Regelmäßig trifft sich die Singgruppe mit dem Ehrenamtlichen Reimund Fuhr (r.), um fröhliche Lieder zu singen. Das Frühlingsfest bot eine tolle Möglichkeit, sich einem breiten Publikum „live on stage“ zu präsentieren.
Die Line-Dancer des MTV Isenbüttel zeigten einige überzeugende Choreografien ihres Tanzsports.
Da konnte keiner mehr stillsitzen. Die Trommelgruppe um Kerstin Herzog heizte den Besuchern mit schwungvollen Rhythmen ordentlich ein.
Ehrenamtliche hatten attraktive Preise für die begleitende Tombola zusammen getragen.
 


28.05.2018

Fahrradaktionstag der Lebenshilfe Gifhorn

Das Fahrrad ist für Menschen mit Behinderung eine tolle Möglichkeit mobil zu bleiben und auch mal längere Strecken selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu bewältigen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Verkehrssicherheit der Räder.

Diese wurde am 5. Mai beim 7. Fahrrad-Aktionstag auf dem Gelände der Wohneinrichtungen ESH und ECH überprüft. Über 100 Fahrräder unserer Bewohner waren gut vorbereitet und wurden mit der Fahrrad-Prüfplakette 2018 ausgezeichnet. Mit dem Aufkleben der Plakette durch die Polizei auf den Rahmen wird bestätigt, dass das Fahrrad den sicherheitsrelevanten Anforderungen von Polizei, dem Allgemeinen Deutscher Fahrradclub (ADFC) und der Verkehrswacht entspricht. Ein Verdienst der Ehrenamtlichen der Fahrrad-Reparatur-Gruppe der Lebenshilfe, die die Räder unserer Bewohner regelmäßig inspizieren, warten und nötigenfalls auch reparieren.

Dank geht an die offiziellen Prüfer von Polizei, ADFC sowie Verkehrswacht, die ebenfalls unentgeltlich für die Lebenshilfe vor Ort waren. Unterstützt wurden sie durch zahlreiche „helfende Hände“ von weiteren Ehren- und Hauptamtlichen, die sich um organisatorische Dinge sowie den Getränkeausschank und das Grillen kümmerten. Auch musikalisch hatte der Aktionstag einiges zu bieten, denn erstmalig trat die Trommelgruppe von Café Aller und Kinderschutzbund unter Leitung von Ben Bakayokoum ehrenamtlich beim Fahrradaktionstag auf.

 

 

Gifhorner Polizei, Verkehrswacht und ADFC überprüften ehrenamtlich die Räder der Bewohner der Wohneinrichtungen der Lebenshilfe.
Drei Herren vom Grill (v. l.): Die Ehrenamtlichen Dieter Weigt, Jochen Unger und Günter Ahrens.
Leckerere Bratwurst und saftige Steaks sorgten für eine lange Warteschlange am Grill.
Das Organisationsteam des Fahrrad-Aktionstages plante schon im Frühjahr, denn nicht nur die Fahrräder mussten vorbereitet werden, auch für die Veranstaltung selbst sind viele organisatorische Dinge zu erledigen. Die Ehrenamtlichen Werner Gerhardt (l.) und Kai Boller besprechen mit den Hauptamtlichen Claudia Levecke und Kerstin Hubert-Fricke (r.) die Veranstaltung. Vielen Dank für die tolle Arbeit.
Die Trommelgruppe von Café Aller und Kinderschutzbund unter Leitung von Ben Bakayokoum war ebenfalls ehrenamtlich beim Fahrradaktionstag aktiv.

Text & Fotos: Berko Härtel
 


27.03.2018

Ehrenamtlicher trainiert mit Menschen mit Behinderung sicheres Radfahren

Gifhorn. Fahrradfahren hat für den Erhalt von Selbstständigkeit und Mobilität für Menschen mit Behinderung eine enorme Bedeutung. Neben verkehrssicheren Fahrrädern, die in der Lebenshilfe Gifhorn von Ehrenamtlichen gewartet werden, ist es ebenso wichtig, richtiges Verhalten zu üben um sich sicher im Straßenverkehr bewegen zu können. Seit 1992 kümmert sich ehrenamtlich Gerd Stabenow, Polizeibeamter im Ruhestand, aus Gifhorn von der Verkehrswacht um die Beschäftigten in der Lebenshilfe und bildet diese zu sicheren Radfahrern aus.

 

In seinem Trainingsprogramm werden neben Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit zudem kognitive Fähigkeiten, Koordination, Gleichgewicht, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration auf dem Fahrrad trainiert. Auch theoretische Kenntnisse wie Sinn und Gebote der Verkehrszeichen werden vermittelt. Nach Absolvieren von drei Schulungen mit jeweils 2stündiger Dauer und erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer den Fahrrad-Führerschein.

 

Doch damit nicht genug, Stabenow kümmert sich in seiner Freizeit auch darum, dass die erworbenen Fähigkeiten auf dem neuesten Stand bleiben. Dazu werden 1mal jährlich in den Einrichtungen der Lebenshilfe Nachschulungen durchgeführt. Hier stehen praktische Dinge wie sicheres Bremsen, Spurhalten und das Bewältigen von Mehrfachaufgaben auf dem Stundenplan. Stabenow ergänzt: „Die Übungen können sofort im Straßenverkehr angewandt werden, wir fahren mit den Kursteilnehmern zum Beispiel mit dem Rad in die Stadt, um unter alltäglichen Verkehrssituationen zu trainieren und Erfahrungen zu sammeln“. Er engagiert sich ehrenamtlich in der Lebenshilfe, weil er dazu beitragen möchte, dass Menschen mit Behinderung mobil bleiben und sicher am Straßenverkehr teilnehmen können.

 

Die Lebenshilfe Gifhorn bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung zu engagieren. Interessierte finden in der Lebenshilfe immer ein sinnstiftendes Betätigungsfeld, um sich selbst und anderen Gutes zu tun und Menschen zu helfen. Wer sich auch ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich auf der Homepage www.lebenshilfe-gifhorn.de/ehrenamt informieren. Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement in der Lebenshilfe Gifhorn ist Berko Härtel, der unter der Rufnummer 05371 – 892 265 gerne zur Verfügung steht.

 

 

Gerd Stabenow (r.) weist die Teilnehmer in den Fahrrad-Parcours ein
Das „Achtenfahren“ um die Pylonen ist eine gute Übung um Konzentration und Gleichgewicht zu schulen


17.03.2018

Frühlingsmarkt in der Zweigstelle Heidland 35

Zum Frühlingsmarkt hatte die Lebenshilfe in die Zweigstelle der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) am 18.März 2018 in das Heidland 35 in Gifhorn eingeladen. Hunderte Besucher waren der Einladung gefolgt. Trotz eisigem Wind und frostiger Temperaturen präsentierten die Beschäftigen der Lebenshilfe von morgens 8 Uhr bis 14:30 Uhr stolz die Produkte und Dienstleistungen aus ihrer Einrichtung. Neben bunten Frühjahrssträußen und kreativen Ostergestecken sorgte die Pflanzaktion für mitgebrachte Pflanzgefäße für große Nachfrage. Viele interessierte Besucher informierten sich beim Rundgang durch die Einrichtung über das breite Dienstleistungsangebot in der Zweigstelle, zum Beispiel Montagearbeiten für die Industrie, Kennzeichenprägung für die KFZ-Zulassung oder die professionelle Fahrzeugreinigung und –pflege.

Wie so häufig bei den Veranstaltungen der Lebenshilfe Gifhorn waren auch auf dem Frühlingsmarkt wieder Ehrenamtliche im Einsatz. Auf dem Stand des Elternkreises informierten zum Beispiel Dorothea Popiolek und Carin Scholz nicht nur über die nächsten anstehenden Treffen ihrer Initiative, sondern präsentierten auch stolz ihre kreativen Oster-Accessoires, die die Ehrenamtlichen in liebevoller Handarbeit hergestellt hatten. Der Erlös fließt natürlich der Lebenshilfe zu.  

Das Rahmenprogramm konnte sich ebenfalls sehen lassen. Es reichte von großer Tombola über Live-Musik von Robin Kardahan bis hin zur Schmink-Aktion für Jung und Alt und einer Hüpfburg für die Kleinsten. Für das leibliche Wohl der Besucher und Beschäftigten sorgte in bewährter Weise das Team der Betriebskantine der Lebenshilfe.

 

 

Ehrenamtlich betreuten Carin Scholz (l.) und Dorothea Popiolek den Stand mit österlichen Accessoires
Kein Frühlingsmarkt ohne bunt geschminkte Gesichter
Stolz präsentieren die Beschäftigten der Zweigstelle ihren Arbeitsplatz
Bloß keine Miene verziehen für maximalen Erfolg
Der Renner: Kreative Oster-Accessoires der Ehrenamtlichen
Seit dem Jahr 2000 im Angebot: Professionelle KFZ Pflege
Vollblut-Musiker Robin Kardahan sorgte mit kraftvoller Stimme und seiner Gitarre für großartige Livemusik
Maik Piepenburg zeigt, dass man mit einer Motorsäge auch kreativ sein kann



Text & Fotos: Berko Härtel


20.02.2018

Ehrenamtlicher tischlert mit Menschen mit Behinderung

Ehrenamtlicher tischlert mit Menschen mit Behinderung kreative Werkstücke

 

Gifhorn. Jeden Dienstag- und Donnerstagvormittag von 10 Uhr – 12 Uhr wird es laut im Hobbyraum des Ernst-Calberlah-Haus in Gifhorn. Dann wird gesägt, gebohrt und gehämmert. Unter Anleitung und Aufsicht des Ehrenamtlichen Roland Wolff arbeiten Menschen mit Behinderung mit dem Werkstoff Holz und schaffen mit ihren Händen ein eigenes Werkstück. „Holz ist ein ideales Material zum kreativen Basteln und Werken. Wir bauen Hochbeete, Vogelhäuschen und Nistkästen für unsere Einrichtungen“, sagt Roland Wolff, der reichlich Berufserfahrung als Dipl.-Ing. für Holz- und Kunststoffverarbeitung mitbringt, „und schaffen so durch eigene Hände Arbeit etwas, was die Teilnehmer anschließend in die Hand nehmen, fühlen, riechen und anschauen können. Das macht sie stolz, stärkt das Selbstvertrauen und macht einfach Spaß“.

 

Neben dem Spaß am Schaffen hat handwerkliches Arbeiten auch aus pädagogischer Sicht positiven Einfluss. Die Teilnehmer trainieren wichtige Fähigkeiten wie Geduld, Ausdauer und Genauigkeit. Sie steigern ihre Frustrationstoleranz, schulen räumliches Denken und leben Kreativität. Das schärft die Sinne und verbessert Fein- und Grobmotorik. Weiterer Nutzen ist die gemeinsame Gruppenaktivität, denn sie fördert aktive Kommunikation, sorgt für sinnvolle Freizeitgestaltung und ist damit ein wesentlicher Faktor für Teilhabe.

„Vor allem die männlichen Bewohner, die im Ruhestand sind, freuen sich über die Möglichkeit handwerklich aktiv zu werden“, berichtet Roland Wolff, der seit 7 Jahren in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich in der Lebenshilfe Gifhorn aktiv ist. Er ist Rentner, seinen Ruhestand möchte er jedoch lieber aktiv gestalten. „Ich habe nach einer sinnvollen Aufgabe gesucht, die fordert und fördert und Spaß macht. Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Lebenshilfe bietet dafür eine sehr gute Gelegenheit. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung zeigt mir, ich werde noch gebraucht und kann was weitergeben“.

 

Die Lebenshilfe Gifhorn bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung zu engagieren. Interessierte finden in der Lebenshilfe immer ein sinnstiftendes Betätigungsfeld, um sich selbst und anderen Gutes zu tun und Menschen zu helfen. Wer sich auch ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich auf der Homepage www.lebenshilfe-gifhorn.de/ehrenamt informieren. Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement in der Lebenshilfe Gifhorn ist Berko Härtel, der unter der Rufnummer 05371 – 892 265 gerne zur Verfügung steht.

 

 

(v.l.) Roland Wolff, Ehrenamtlicher in der Lebenshilfe, bereitet mit den Bewohnern Rolf Busse und Eberhard Walter die Holzplatte zum Zuschnitt vor.
Futterhäuschen stehen gerade in der kalten Jahreszeit an erster Stelle beim Basteln.


15.02.2018

Stuhlgymnastik für Menschen mit Behinderung

 

Ehrenamtlicher bietet Stuhlgymnastik für Menschen mit Behinderung

 

Gifhorn. Jeden Donnerstag um 10:30 Uhr geht es sportlich zu in der Turnhalle des Eberhard-Schomburg-Haus in Gifhorn. Seit 2012 treffen sich dort wöchentlich Bewohner der Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Gifhorn zur gemeinsamem Stuhlgymnastik. Wie der Name schon sagt, werden dabei gymnastische Übungen auf einem Stuhl im Sitzen durchgeführt. So können auch Menschen mit Behinderung ihre Muskeln stärken und sich fit halten, ohne den Körper zu überanstrengen oder sich zu verletzen. Weiterer Vorteil ist die gemeinsame Gruppenaktivität, denn sie fördert aktive Kommunikation miteinander, sorgt für sinnvolle Freizeitgestaltung und ist damit ein wesentlicher Faktor für Inklusion und Teilhabe. Angeleitet wird die Sportgruppe ehrenamtlich von Werner Schmitz (61) aus Gifhorn. Er hat dieses Bewegungsangebot für Menschen mit Behinderung vor rund 7 Jahren in`s Leben gerufen.

 

„Anfangs war das Interesse schleppend, doch mittlerweile sind regelmäßig  8 – 10 Teilnehmer dabei“, sagt Schmitz, der viel Erfahrung als aktiver Sportler und Handballtrainer mitbringt. „Stuhlgymnastik ist für Menschen mit Behinderung eine gute Möglichkeit die Beweglichkeit zu erhalten oder gar zu steigern. Wichtig dabei ist, die Teilnehmer haben Spaß an der Bewegung“.

Schmitz ist schon seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv, so organisiert er neben der Sportgruppe auch noch einen Computerkurs in den Außenwohngruppen der Lebenshilfe. „Ich bin im Ruhestand und möchte meine Zeit einfach sinnvoll nutzen. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung macht mir Spaß. Ich kann meine Erfahrungen weitergeben und statt Geld bekomme ich etwas, was mir viel wichtiger ist – nämlich Sympathie und Wertschätzung“, ist seine Antwort auf die Frage, warum er sich ehrenamtlich engagiert.

Die Lebenshilfe Gifhorn bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung zu engagieren. Interessierte finden in der Lebenshilfe immer ein sinnstiftendes Betätigungsfeld, um sich selbst und anderen Gutes zu tun und Menschen zu helfen. Wer sich auch ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich auf der Homepage www.lebenshilfe-gifhorn.de/ehrenamt informieren. Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement in der Lebenshilfe Gifhorn ist Berko Härtel, der unter der Rufnummer 05371 – 892 265 gerne zur Verfügung steht.

 

 

 

 

Stuhlgymnastik ist für Menschen mit Behinderung eine gute Möglichkeit sich körperlich fit zu halten ohne sich zu überanstrengen.
Werner Schmitz (2.v.l.) und die Teilnehmer der Stuhlgymnastikgruppe der Lebenshilfe Gifhorn treffen sich wöchentlich.


25.01.2018

Lebenshilfe Gifhorn lädt Ehrenamtliche zum Neujahrsempfang ein

Lebenshilfe Gifhorn dankt Ehrenamtlichen

 

Gifhorn. Insgesamt 38 aktive Ehrenamtliche der Lebenshilfe waren der Einladung von Vorstand und Geschäftsführung der Lebenshilfe Gifhorn zum gemeinsamen Neujahrsessen in die WfbM im Heidland am 24. Januar gefolgt. Mit diesem besonderen Event möchten die Verantwortlichen der Lebenshilfe ein Zeichen setzen und sich bei ihren ehrenamtlich Aktiven bedanken.

 

Geschäftsführer Peter Welminski begrüßte neben den Ehrenamtlichen auch die Mitglieder des Vorstandes, des Verwaltungsbeirates sowie Vertreter des Elternbeirates und Einrichtungsleiter der Lebenshilfe. In seiner Begrüßung hob er unter anderem die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit hervor. „Freiwillig Aktive sind ein Gewinn für unsere Einrichtungen, denn durch ihr Engagement sorgen sie für Inklusion und Teilhabe für Menschen mit Behinderung. Ehrenamtliche engagieren sich für andere Menschen uneigennützig und gemeinwohlorientiert. Das verdient Wertschätzung und Anerkennung. Wir von der Lebenshilfe Gifhorn wissen das und möchten uns für das Engagement unserer Ehrenamtlichen in unseren Einrichtungen herzlich bedanken“, so Welminski.

 

Im Anschluss sprach der Vorstandsvorsitzende Klaus Czarnetzki, der darauf hinwies, dass Ehrenamtliche den Betreuten und Bewohnern der Lebenshilfe Gifhorn sowohl Möglichkeiten zu selbstbestimmter Lebensgestaltung eröffnen und zudem Kontakte am gesellschaftlichen Leben außerhalb der Einrichtungen bieten.

 

In der festlich gestalteten Cafeteria in der Werkstatt für Behinderte im Heidland servierte das Team um Küchenchef Fred Raupers ein köstliches 4-Gänge-Menue. Begleitet wurde das Abendessen von einer Multi-Media Show, die die Highlights von Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr präsentierte, die von Ehrenamtlichen maßgeblich mitgestaltet und organisiert wurden. Die umfangreiche Retroperspektive zeigte das breite Aktionsfeld, in dem sich Ehrenamtliche der Lebenshilfe zum Wohl von Menschen mit Behinderung engagieren.

 

Vorstand, Elternbeirat, Geschäftsführung und Einrichtungsleiter nutzten die Gelegenheit, sich mit den Ehrenamtlichen einmal abseits vom normalen Tagesgeschäft in entspannter Atmosphäre auszutauschen.

 

Die Lebenshilfe Gifhorn bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung zu engagieren. Interessierte finden in der Lebenshilfe immer ein sinnstiftendes Betätigungsfeld, um sich selbst und anderen Gutes zu tun und Menschen zu helfen. Wer sich auch ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich auf der Homepage www.lebenshilfe-gifhorn.de/ehrenamt informieren. Ansprechpartner für ehrenamtliches Engagement in der Lebenshilfe Gifhorn ist Herr Berko Härtel, der unter der Rufnummer 05371 892-265 gerne zur Verfügung steht.

 

 

Ehrenamtliche der Lebenshilfe Gifhorn
Ehrenamtliche bei der Begrüßung von Vorstand und Geschäftsführung
Klaus Czarnetzki und Peter Welminski
Das Küchenteam sorgte für ein köstliches Menue


11.12.2017

Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe Gifhorn 2018

Ehrenamtliche unterstützen beim Weihnachtsmarkt in der Lebenshilfe

 

Eine gelungene Veranstaltung war wieder einmal der traditionelle Adventsmarkt und Tag der offenen Tür am 02.Dezember 2017 in der WfbM im Heidland 19. Zahlreiche Besucher und Gäste waren schon früh morgens vor Ort, um sich aus der riesigen Auswahl die schönsten Adventsgestecke sowie weihnachtliche Accessoires auszusuchen. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Ehrenamtliche der Lebenshilfe Gifhorn aktiv mit dabei. Gemeinsam mit den Hauptamtlichen hatten sie ein buntes Programm mit vielen Aktionen und Attraktionen organisiert. Neben weihnachtlichen Strick- und Handarbeiten wurden erstmalig fertige Backmischungen für zuhause angeboten. Die Ehrenamtlichen halfen ferner bei der musikalischen Untermalung des Events, bei der Essen- bzw. Warenausgabe an den vielen Ständen oder allgemein im organisatorischen Bereich. Und dass der Weihnachtsmann unentgeltlich und ehrenamtlich tätig ist, ist ja schon seit längerem bekannt. Vielen Dank an alle die durch ihre Mitwirkung den traditionellen Weihnachtsmarkt in der Lebenshilfe unterstützt haben.

 

 

 

v.l.: Carin Scholz, Jochen Unger und Dorothea Popiolek vom Elternbeirat betreuten ehrenamtlich den Stand mit originellen weihnachtlichen Accessoires. Dazu gehörten neben selbstgestrickten Schals, Mützen und Handschuhen auch selbst entwickelte fertige Backmischungen für die „private“ Weihnachtsbäckerei.
Urte Kowalski (l.) und Susanne Wittke – Bereich Ambulante Hilfen & Assistenz - freuten sich über den Besuch des Weihnachtsmannes an ihrem Informationsstand. Reimund Fuhr hatte als ehrenamtlicher Weihnachtsmann für viele Freude unter den Gästen gesorgt.
Stolz präsentierten die Beschäftigten unserer Werkstatt den Besuchern ihren Arbeitsplatz und Aufgabenbereich.
Wie jedes Jahr der Renner und absoluter Verkaufsschlager: Weihnachtliche Gestecke, kreativ und liebevoll gestaltet von den Beschäftigten der Lebenshilfe Gifhorn.
Sorgten musikalisch für die richtige weihnachtliche Stimmung: der Posaunenchor Ribbesbüttel/Rötgesbüttel

Text & Fotos: Berko Härtel
 


16.10.2017

Flüchtling engagiert sich ehrenamtlich in der Lebenshilfe Gifhorn

Wer sich ehrenamtlich engagiert, zeigt, dass er sich für die Gemeinschaft, in der er leben möchte, interessiert und sich Gemeinwohl orientiert einbringen möchte. Samad Azizi (22) aus Afghanistan ist Flüchtling, sein Anerkennungsverfahren läuft noch und eine Arbeitserlaubnis hat er auch noch nicht. Azizi weiß, dass so ein Vorgang dauert, er möchte aber nicht tatenlos rumsitzen. Er will die Zeit lieber konstruktiv nutzen, sich integrieren und engagiert sich deshalb ehrenamtlich in der Lebenshilfe Gifhorn. Ehrenamtliche Tätigkeit für Asylbewerber ist gestattet, wenn es sich dabei nicht um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, sondern um eine gemeinnützige Tätigkeit handelt.

„Diese Chance möchte ich gerne wahrnehmen“, antwortet Samad Azizi auf die Frage im mittlerweile guten Deutsch, warum er sich gerade bei der Lebenshilfe engagiert. „Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung macht mir Spaß und ist eine gute Möglichkeit, meine Stärken und sozialen Kompetenzen einzubringen. Mir ist geholfen worden und so kann ich etwas zurückgeben. Durch das Ehrenamt habe ich eine Tagesstruktur, das hilft beim Warten auf die Anerkennung. Ich bekomme einen Einblick in die deutsche Arbeitswelt und Gesellschaft. Ich kann die deutsche Sprache außerhalb meines Sprachkurses trainieren und neue Kontakte knüpfen. Das alles wirkt sich positiv auf mein Selbstwertgefühl aus“.

Azizi unterstützt in der Zweigwerkstatt Menschen mit Behinderung bei der Montage von Fahrzeugbauteilen. Unterstützer und Ansprechpartner in der Einrichtung ist Alexander Lenz vom begleitenden Dienst: „Samad ist ein echter Gewinn für unsere Einrichtung. Er hat in seiner Heimat als Automechaniker gearbeitet und hilft wo er kann, ist unglaublich wissbegierig und an allem interessiert. Samad ist immer gutgelaunt und fröhlich, schon nach kurzer Zeit haben ihn unsere Beschäftigten in`s Herz geschlossen, weil er ihnen weiterhilft“.

Durch sein Engagement hat Azizi die Möglichkeit, im ganz normalen Alltag mit Einheimischen mit und ohne Behinderung in Kontakt zu treten. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie praxisnahe Integration von Flüchtlingen zum Wohle von Menschen mit Behinderung aussehen kann und beiden Seiten Vorteile bietet. Man lernt sich besser kennen, baut Vorurteile ab und das gegenseitige Verständnis wächst.

Die Lebenshilfe Gifhorn möchte Menschen mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund ermutigen sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Nationalität spielt dabei keine Rolle, jeder ab 18 Jahren, der die gesellschaftlichen Normen und Werte sowie die rechtsstaatlichen Grundsätze in Deutschland akzeptiert, ist willkommen. Was zählt sind Verlässlichkeit, Toleranz, soziale Kompetenz und Grundkenntnisse der deutschen Sprache. Berko Härtel, Koordinator Ehrenamt bei der Lebenshilfe Gifhorn, fügt an: „Ehrenamtliches Engagement leistet einen positiven Beitrag zur Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund. Sie erfahren Wertschätzung, spüren das Gefühl gebraucht zu werden und lernen quasi nebenbei unsere Lebensweise und Gesellschaft kennen.“

Das hier geschilderte Engagement ist nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, die die Lebenshilfe Gifhorn in ihren Einrichtungen bietet. Jeder, der ehrenamtlich aktiv werden möchte, ist herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Homepage www.lebenshilfe-gifhorn.de und bei der Koordination Ehrenamt unter der Telefonnummer 05371 – 892 265.

Samad Azizi (h.r.) unterstützt Menschen mit Behinderung bei der Montage von Bauteilen.
Alexander Lenz (l.) von der Lebenshilfe Gifhorn und Samad Azizi (r.) weisen gemeinsam einen Beschäftigten in die Arbeit mit der Drehbank ein.

Text & Fotos: Berko Härtel (Koordination Ehrenamt)


01.06.2017

Fahrrad Aktionstag 2017 der Lebenshilfe Gifhorn

Fahrrad Aktionstag 2017 der Lebenshilfe Gifhorn war wieder einmal ein großer Erfolg

 

Beste Voraussetzungen herrschten am 20.Mai beim 6.Fahrrad-Aktionstag der Lebenshilfe Gifhorn auf dem Gelände des ESH und ECH, denn das Wetter spielte mit und die zu prüfenden Fahrräder waren gut vorbereitet. Kein Wunder, das alle Teilnehmer gute Laune hatten, zumal alle überprüften Räder den Fahrrad-TüV schafften und die begehrte Prüfplakette 2017 erhielten. Und das waren nicht wenige, insgesamt rund 100 Fahrräder unserer Bewohner der Wohneinrichtungen wurden mit der Prüfplakette ausgezeichnet. Ein Verdienst der Ehrenamtlichen der Fahrrad-Reparatur-Gruppe, die die Räder regelmäßig inspizieren, warten und nötigenfalls auch reparieren.

Mit dem Aufkleben der Plakette durch die Polizei auf den Rahmen wird bestätigt, dass das Fahrrad den sicherheitsrelevanten Anforderungen der Polizei, dem Allgemeinen Deutscher Fahrradclub (ADFC) und der Verkehrswacht entspricht. Vielen Dank an die offiziellen Prüfer, die ebenfalls unentgeltlich für die Lebenshilfe vor Ort waren. Unterstützt wurden sie durch zahlreiche „helfende Hände“ von weiteren Ehren- und Hauptamtlichen, die sich um das Einweisen der Teilnehmer, den Getränkeausschank und das Grillen, die Ablauforganisation oder sonstige allgemeine Unterstützung kümmerten.

 

 

v.l.: Wolfgang Harder (ADFC), Gerhard Lehner und Michael Klusmann (Polizei Gifhorn), Gerd Stabenow (Verkehrswacht), Werner Gerhardt (Ehrenamtlicher der Fahrrad-Gruppe) und Steffen Krüger (Wohnbereichsleiter) freuten sich, dass die Fahrradbesitzer der Wohneinrichtungen wieder auf sicheren Rädern unterwegs sind.
Impressionen vom Fahrrad-Aktionstag.
Die Fotos stammen von Carsten Schillmann, der sich ebenfalls ehrenamtlich in der Lebenshilfe Gifhorn engagiert.


17.05.2017

Quartalstreffen der Ehrenamtlichen der Lebenshilfe Gifhorn

Treffen der Ehrenamtlichen der Lebenshilfe Gifhorn

 

Am 17.05.17 fand im Wolfgang Liedtke Haus das Quartal-Treffen der Ehrenamtlichen statt. Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich die Ehrenamtlichen mit den Hauptamtlichen aus, berichteten über neue Aktionen oder reflektierten vergangene Aktivitäten. Eingeladen hatte Wohnbereichsleiter Steffen Krüger, Gastgeber war Matthias Schoelzel, Einrichtungsleiter des WLH. Eingedeckt und frühlingshaft geschmückt wurde die Tafel erneut von Sylvia Rausche, die sich ehrenamtlich in der Einrichtung engagiert. Vielen Dank dafür! 

Wohnbereichsleiter Steffen Krüger, (2.v.l.) überreichte als besonderes Zeichen der Wertschätzung an die Geburtstagskinder des letzten Quartals Jochen Unger, Siegfried Bisch und Wolfgang Liedtke ein Präsent der Lebenshilfe Gifhorn.


Impressionen vom Ehrenamtstreffen:

 

 



Text und Fotos: Berko Härtel
 


15.05.2017

Ehrenamt als Mittler zwischen den Kulturen und Menschen

Dass ehrenamtliches Engagement von ausländischen Mitbürgern ein aktiver Brückenbauer und erfolgreicher Mittler zwischen den Kulturen sein kann, zeigt das Beispiel von Hanan Soliman. Die junge Frau stammt aus Ägypten und engagiert sich ehrenamtlich in der Lebenshilfe Gifhorn beim „Offenen Treff“ im Damker Haus in der Braunschweiger Straße. Im 14tägigen Rhythmus treffen sich dort Betreute des Bereiches „Ambulantes Wohnen“ sowie anderer Einrichtungen der Lebenshilfe zum Freizeitreff. Hanan Soliman ist regelmäßig dabei und unterstützt die Teilnehmer in ihrer Freizeitgestaltung. Sie organisiert gemeinsame Gesellschaftsspiele wie Kniffel, Memory oder Mensch ärgere Dich nicht, deckt den Tisch, kocht Kaffee oder hilft beim Auswerten des Bundesliga Tippspieles.

 

Sie ist seit November 2015 in Gifhorn, der Liebe wegen, denn ihr Ehemann ist gebürtiger Gifhorner mit türkischen Wurzeln. Von Anfang an war es Hanan Soliman`s Ziel, sich hier zu integrieren. „Die deutsche Sprache lernen, Menschen mit Behinderung helfen und nützlich sein“, antwortet die gläubige Muslimin auf die Frage, warum sie sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit bei der Lebenshilfe Gifhorn entschieden hat. Sie hat in ihrer Heimat Erziehungswissenschaften studiert und möchte in absehbarer Zeit auch hier wieder berufstätig werden. „Die ehrenamtliche Tätigkeit für die Lebenshilfe Gifhorn bietet mir eine gute Möglichkeit, den deutschen Alltag kennen zu lernen und die Sprache praktisch zu trainieren“.

 

Auch die Besucher des Freizeitreffs, ein Angebot der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, profitieren vom ehrenamtlichen Engagement von Hanan Soliman. Die Begegnung mit Personen aus anderen Kulturkreisen ist Bereicherung und Herausforderung zugleich. Hanan Soliman kleidet sich entsprechend ihrer kulturellen und religiösen Wurzeln anders als die Gifhorner, spricht mit Akzent, und dass sie aus Ägypten, dem Land der Pyramiden und Pharaonen stammt, weckt Interesse und Neugier. Und noch etwas macht sie beliebt, denn manchmal braucht Hanan Soliman die Unterstützung von Menschen mit Behinderung: Wenn ihr zum Beispiel beim „Mensch ärgere Dich nicht“ eine deutsche Vokabel nicht einfallen will, helfen ihr die Teilnehmer des Treffs gerne, Sprachbarrieren zu überwinden – wenn es sein muss auch mit Händen und Füßen.

 

Die Lebenshilfe Gifhorn möchte Menschen mit Migrationshintergrund ermutigen sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Nationalität spielt dabei keine Rolle, jeder ab 18 Jahren, der die gesellschaftlichen Normen und Werte sowie die rechtsstaatlichen Grundsätze in Deutschland akzeptiert, ist willkommen. Was zählt sind Verlässlichkeit, Toleranz und soziale Kompetenz. Berko Härtel, Koordinator Ehrenamt bei der Lebenshilfe Gifhorn, fügt an: „Ehrenamtliches Engagement kann einen positiven Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund leisten. Sie erfahren Wertschätzung, spüren das Gefühl gebraucht zu werden, und lernen quasi nebenbei unsere Lebensweise und Gesellschaft kennen.“

 

Das hier geschilderte Engagement ist nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, die die Lebenshilfe Gifhorn in ihren Einrichtungen bietet. Jeder, der ehrenamtlich aktiv werden möchte, ist herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Homepage www.lebenshilfe-gifhorn.de und bei der Koordination Ehrenamt unter der Telefonnummer 05371 8925-34. 

 

 

Hanan Soliman (2. von rechts) beim Freizeittreff. Die gebürtige Ägypterin engagiert sich ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung.


Text und Fotos: Berko Härtel


13.04.2017

Frühlingsfest der Elterninitiative der Lebenshilfe Gifhorn

Gelungener Samstagnachmittag mit Musik und Tanz

 

Das Frühlingsfest der Elterninitiative der Lebenshilfe Gifhorn am 04.03.17 in der Cafeteria der WfbM im Heidland war mal wieder ein voller Erfolg. Rund 100 Besucher aus den Einrichtungen der Lebenshilfe Gifhorn und Wolfsburg waren der Einladung der ehrenamtlichen Organisatoren gefolgt und verbrachten einen schwungvollen Nachmittag bei guter Laune und flotter Musik von DJ Klaus. Schon nach kurzer Zweit war die Tanzfläche „knüppeldicke“ voll. Neben der Tombola mit tollen Preisen war ein weiteres Highlight der gelungene Auftritt der „Lustigen Senoritas“, die die Besucher in ihrer Show mit orgineller Musik und kreativer Kostümierung auf eine imaginäre Schiffsreise um die Welt führten. Vielen Dank an die Ehrenamtlichen, die durch ihr freiwilliges Engagement für einen außergwöhnlichen Samstagnachmittag sorgten.

  

Die Ehrenamtlichen Dieter Weigt (l.), Gisela Hammer (2.v.l.) und Erna Werthmann (2.v.r.) bedanken sich bei den „Lustigen Senoritas“ für ihren Auftritt.
Rolf Busse und Günter Ahrens (r.) kümmerten sich um den Losverkauf für die Tombola und sorgten für kalte Getränke.
Die flotte Musik von DJ Klaus sorgte schon nach kurzer Zeit für eine volle Tanzfläche.
Der gelungene Auftritt der „Lustigen Senoritas“ war ein weiteres Highlight beim Frühlingsfest.
Ehrenamt macht Spaß und hält fit. Hier schwingt Dieter Weigt das Tanzbein.
Ehren- und Hauptamtliche hatten gemeinsam attraktive Preise für die begleitende Tombola zusammen getragen.

Text & Fotos: Berko Härtel


29.03.2017

Frühlingsmarkt mit Tag der offenen Tür in unserer Zweigwerkstatt

Frühlingsmarkt in der Zweigstelle Heidland 35

 

Bei frühlingshaftem Wetter und strahlendem Sonnenschein fand am 25.03.2017 in der Zweigstelle der WfbM im Heidland 35 wieder der beliebte Frühlingsmarkt statt. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich persönlich vor Ort über die vielen Angebote und Aktivitäten in der Lebenshilfe zu informieren. Jahreszeitlich bedingt wurden natürlich die beliebten Ostergestecke und Dekoartikel sowie die bunten Frühlingssträuße stark nachgefragt. Auf großes Interesse stieß dabei auch der Stand des Elternkreises der Lebenshilfe. Die ehrenamtlich Aktiven Andrea Septinus-Schlegel, Carin Scholz und Dorothea Popiolek informierten nicht nur über die nächsten anstehenden Aktionen und Treffen ihrer Initiative, sondern präsentierten an ihrem Stand auch stolz ihre kreativen Oster-Accessoires, die sie in Ihrer Freizeit in liebevoller Handarbeit hergestellt hatten. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn viele Artikel wechselten im Lauf des Vormittags den Besitzer. Der Erlös fließt natürlich den Bewohnern und Betreuten der Lebenshilfe Gifhorn zu.

  

Ohne die Ehrenamtlichen wäre auch diese Veranstaltung um einige Attraktionen ärmer. Dank ehrenamtlicher Hilfe und partnerschaftlicher Kooperation mit den Hauptamtlichen konnte der Frühlingsmarkt im Heidland 35 auch in diesem Jahr wieder mit einigen Highlights glänzen.

  

v.l.: Andrea Septinus-Schlegel, Carin Scholz und Dorothea Popiolek am Stand des Elternkreises der Lebenshilfe
Kreative Oster-Accessoires, von den ehrenamtlich Aktiven des Elternkreises in der Freizeit selbst gebastelt
Überall fröhlich geschminkte Gesichter beim Frühlingsmarkt in der Zweigwerkstatt
Wie jedes Jahr der Renner: handgefertigte Ostergestecke, hergestellt von den MitarbeiternInnen der WfbM
Stöbern macht hungrig. Lange Schlange vor der Essensausgabe
Für die kleinen Besucher das Größte und daher großer Andrang. Für eine Runde auf dem Pferd waren kurze Wartezeiten nötig
Der Elternkreis informiert Interessierte über anstehende Treffen der Gruppe.
Foto; Carsten Schillmann
Einfallsreiches Arrangement mit bunten Ostereiern und Osterhasen aus Plüsch.
Foto: Carsten Schillmann
Lustige Figuren wurden ideenreich und kreativ präsentiert.
Foto: Carsten Schillmann
 


09.02.2017

Neujahrsempfang 2017 für die Ehrenamtlichen

 

Lebenshilfe Gifhorn dankt Ehrenamtlichen

 

Insgesamt 26 aktive Ehrenamtliche der Lebenshilfe waren der Einladung von Vorstand und Geschäftsführung der Lebenshilfe Gifhorn zum gemeinsamen Neujahrsessen in die WfbM im Heidland am 25.Januar 2017 gefolgt. Mit diesem besonderen Event möchten die Verantwortlichen der Lebenshilfe ein Zeichen setzen und sich bei ihren ehrenamtlich Aktiven für die geleistete Unterstützung bedanken.

 

Geschäftsführer Peter Welminski begrüßte neben den Ehrenamtlichen auch die Mitglieder des Vorstandes, des Verwaltungsbeirates sowie Vertreter des Elternbeirates und Bereichs- und Einrichtungsleiter der Lebenshilfe. In seiner Ansprache hob er unter anderem die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit hervor. „Freiwillig Aktive tragen zu einer positiven Entwicklung und Bereicherung unseres Unternehmens bei. Sie engagieren sich für andere Menschen uneigennützig und gemeinwohlorientiert. Das verdient Respekt und Anerkennung. Wir von der Lebenshilfe Gifhorn wissen das und möchten uns für Ihr Engagement in unseren Einrichtungen herzlich bedanken“, so Welminski.

 

Im Anschluss sprach der Vorstandsvorsitzender Klaus Czarnetzki, der darauf hinwies, dass Ehrenamtliche den Betreuten und Bewohnern der Lebenshilfe Gifhorn sowohl Möglichkeiten zu selbstbestimmter Lebensgestaltung eröffnen und Kontakte und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bieten. Czarnetzki betonte in seiner Dankesrede: „Die Ehrenamtlichen bei uns leisten einen wichtigen Beitrag zur gegenseitigen Wertschätzung von Menschen mit und ohne Behinderung.“

 

In der festlich gestalteten Cafeteria in der Werkstatt für Behinderte im Heidland servierte das Team um Küchenchef Fred Raupers ein köstliches 4-Gänge-Menue. Begleitet wurde das Abendessen von einer Foto-Media Show, die die Highlights von Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr präsentierte, die von Ehrenamtlichen maßgeblich mitgestaltet, unterstützt und organisiert wurden. Die umfangreiche Retroperspektive, zusammengestellt und kommentiert von Wohnbereichsleiter Stefan Krüger, zeigte das breite Aktionsfeld, in dem sich Ehrenamtliche der Lebenshilfe zum Wohl von Menschen mit Behinderung engagieren.

 

Der Neujahrsempfang der Lebenshilfe wurde anschließend von Vorstand, Elternbeirat, Geschäftsführung und Bereichsleitern intensiv genutzt, um sich mit den Ehrenamtlichen einmal abseits vom normalen Tagesgeschäft in entspannter Atmosphäre auszutauschen. 

 

 

Von links: Klaus Czarnetzki, Vorstandvorsitzender, und Peter Welminski, Geschäftsführer, bei ihrer Begrüßungsansprache.

Die Ehrenamtlichen nutzten die Gelegenheit, sich auch mal abseits des normalen Tagesgeschäftes in entspannter und festlicher Atmosphäre untereinander auszutauschen.
Frank Behling (l.), Vorstandsmitglied, im Gespräch mit Siegfried Bisch, ehrenamtlich Aktiver. Offene Kommunikation zwischen Vorstand und Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Bestandteil der Wertschätzung und Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit bei uns.
Das Küchen-Team der WfbM servierte ein köstliches 4 Gänge Menü. Ein kulinarischer Höhepunkt war ein riesiger Truthahn, der fachgerecht von Küchenchef Fred Raupers tranchiert wurde.
Ehrenamtliche der „Eltern für Eltern“ Gruppe und Vorstandsmitglieder an einem Tisch. V.l.: Anke Behling, Sibylle Tolle-Sommer, Britta Baumann und Frank Behling
Detlef Dehning (r.), Verwaltungsratsvorsitzender, und Klaus Czarnetzki freuen sich über die vielen Angebote, die Ehrenamtliche bei uns durchführen. Stefan Krüger, Bereichsleitung Wohnen, hatte dazu eine Foto-Media Show präsentiert, die die Highlights von Aktionen und Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr zeigte.

Text und Fotos: Berko Härtel


Tag des Ehrenamtes 2016

Am 5. Dezember 2016 findet der „Internationale Tag des Ehrenamtes“, ein weltweiter Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements, statt.

 

Damit soll Ehrenamtlichen, die gemeinnützig tätig sind, Aufmerksamkeit und Wertschätzung für ihren besonderen Einsatz zuteilwerden. In der Lebenshilfe Gifhorn engagieren sich rund 50 Ehrenamtliche, die sich neben den hauptamtlichen Mitarbeitern um das Wohl von über 1300 Menschen mit Behinderung und ihren Familien kümmern. Die Ehrenamtlichen unterstützen in Schulen, Wohn- und Werkstätten sowie im Freizeitbereich und leisten konkrete Hilfen im Alltag.

 

Ein Beispiel ehrenamtlichen Engagements mit kreativer Idee liefern Dorlis und Ronald Wolff. Beide sind schon seit Jahren ehrenamtlich in der Tagesstruktur der Lebenshilfe Gifhorn aktiv und unterstützen Bewohnerinnen und Bewohner der Wohneinrichtungen, die bereits im Ruhestand sind. Zusätzlich hat sich das Ehepaar Wolff Gedanken darüber gemacht, den Bewohnern auch mal besondere Erlebnisse und Erfahrungen außerhalb ihrer Einrichtung zu ermöglichen und lädt die Teilnehmer der Tagesstruktur zum Frühstück zu sich nachhause ein. „Die Leute freuen sich immer, wenn sie mal raus und was Neues erleben können“, sagt Dorlis Wolff, „ein Ausflug ist ja nicht nur für Menschen mit geistiger Behinderung ein aufregendes Highlight“. Während sich Dorlis Wolff um frischen Kaffee und knusprige Brötchen kümmert, richtet ihr Mann Ronald das private Wohnzimmer her und stellt Stühle und Tische zusammen. „Wir wollen eine familiäre Atmosphäre schaffen, bei der man in gemütlicher Runde frühstücken und sich austauschen kann“, ergänzt Ronald Wolff. Unterstützt wird das Ehepaar von Hans-Albert Jansen, der ebenfalls ehrenamtlich tätig ist. Die Teilnehmer der Tagesstruktur Winfried Matz, Friedrich Otte, Wolfgang Lüning und Maik Hasenfuß waren begeistert, ein tolles Frühstück ist immer eine Reise wert.

 

Das hier geschilderte Engagement ist nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, die die Lebenshilfe Gifhorn in ihren Einrichtungen bietet. Jeder, der ehrenamtlich aktiv werden möchte, ist herzlich willkommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Homepage www.lebenshilfe-gifhorn.de und bei Berko Härtel unter der Telefonnummer 05371  8925-34.

Die Ehrenamtlichen Dorlis und Ronald Wolff (r.a.) und Hans-Albert Jansen (l.a.) begrüßen die Teilnehmer der Tagesstruktur zum Frühstück.

Foto: Berko Härtel


Café "Kunterbunt" am 04. September 2016

Café „Kunterbunt“ – Chance der Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung

 

Am Sonntag, den 04.September fand in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Eberhard-Schomburg-Haus im II. Koppelweg wieder das beliebte Café „Kunterbunt“ statt. Rund 40 Besucher waren aus den verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe erschienen.

Erfreulicherweise waren auch wieder einige externe Gäste zu Besuch, die sich direkt vor Ort über die Arbeit mit Menschen mit Behinderung in unseren Einrichtungen informieren wollten. Sie verbrachten mit Ehren- und Hauptamtlichen einen gemütlichen Sonntagnachmittag bei Klönschnack, Gesellschaftsspielen sowie Kaffee und Kuchen. Letzteres gab es übrigens für nur einen Euro „satt“, denn viele Ehrenamtliche haben kräftig gebacken und reichlich Kuchen gespendet.

Das Café „Kunterbunt“ ist eine Veranstaltung, die von Ehrenamtlichen mit Unterstützung von Hauptamtlichen organisiert und durchgeführt wird. Ziel ist die Etablierung und Realisierung von regelmäßigen Treffen, bei denen Menschen mit und ohne Behinderung miteinander in Kontakt treten können. Ob beim Kartenspiel, gemeinsamen Musizieren oder einfach nur im Gespräch bei Kaffee und Kuchen, das Café „Kunterbunt“ ermöglicht Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung.

Beschäftigte und Bewohner aus den Einrichtungen der Lebenshilfe erhalten durch den Besuch des Café „Kunterbunt“ die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Menschen außerhalb ihres alltäglichen Umfeldes zu treffen.

Ausdrücklich sind Besucher, die sonst keine Berührungspunkte mit der Lebenshilfe Gifhorn haben, herzlich zum Café „Kunterbunt“ eingeladen. Ihnen bietet sich in entspannter und zwangloser Atmosphäre die Chance, Menschen mit Behinderung kennen zu lernen. Das Café „Kunterbunt“ ist damit ein gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion und Teilhabe.

Die Ehrenamtlichen Bettina Börner und Andrea Septinus-Schlegel bereiten das reichhaltige Kuchenbuffet vor.
Erna Wertmann (l.) und Bewohner beim gemütlichen Klönschnack in der Caféteria des ESH.
Julia Kramer (l.) informiert externe Besucher über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Lebenshilfe Gifhorn.

Text und Fotos: Berko Härtel
 


Sommerfest am 12.08.2016 auf dem Gelände der Wohneinrichtungen des ESH und ECH

Sommerfest im ESH und ECH

 

Eine gelungene Veranstaltung war das jährliche Sommerfest, das am 12. August 2016 auf dem Gelände der Wohneinrichtungen ESH und ECH am II. Koppelweg in Gifhorn stattfand.

Auch diesmal waren wieder viele Ehrenamtliche der Lebenshilfe Gifhorn aktiv mit dabei. Gemeinsam mit den Hauptamtlichen hatten sie ein buntes Programm mit vielen Aktionen und Attraktionen organisiert. Über 150 Gäste waren im Verlauf des Nachmittags der Einladung von Einrichtungsleiterin Kerstin Hubert-Fricke gefolgt, die sich ebenso wie die Bewohner der Einrichtungen besonders über die zahlreichen externen Besucher freute.

Menschen mit und ohne Behinderung feierten gemeinsam ein fröhliches Fest an den Aktionsständen. So bildete sich schon kurz nach Beginn der Veranstaltung eine lange Schlange vor dem Torwand-Schießen, denn für jeden Treffer gab ein kleines Präsent.

Auch die Werkstatt der Ehrenamtlichen der Fahrrad-Gruppe war extra an diesem Freitagnachmittag geöffnet, um kleine technische Probleme mit dem Fahrrad direkt vor Ort zu beheben.

Am Flohmarktstand, der ebenfalls von Ehrenamtlichen betreut wurde, wurden unzählige gespendete Artikel angeboten. Die Auswahl war riesig und reichte u.a. von Motorradstiefeln über Schallplatten bis hin zu diversen Büchern.

Für musikalische Unterhaltung sorgte live auf der Bühne die Gruppe „Rosa“ aus Wolfsburg. Die dreiköpfige Band besteht aus Sven Wenck, Robin Drill und Lisa Wende und präsentierte deutschsprachige Pop/Rocksongs aus eigener Feder. Die jungen Musiker beschreiben ihre Lieder als eine Art „Groovepop“, ihre stimmungsvollen Songs und ihre Performance kamen bei den Besuchern gut an und sorgten für viel Spaß.

Selbstverständlich vergeht kein Sommerfest ohne kühle Getränke sowie Steaks und Bratwurst vom Grill. Wer es fleischlos mochte, konnte sich an einem Stand mit frisch gebackenem Kartoffelpuffer versorgen, und auch die Kaffee & Kuchen-Fans freuten sich über die große Auswahl.

Selbst die kurzen Regenschauer konnten die gute Stimmung nicht trüben. Kurzerhand rückten alle unter den Zeltbahnen einfach zusammen, so dass für jeden Platz war und keiner im Regen stehen musste.

Wie immer bei tollen Partys ging die Zeit einfach viel zu schnell um. Aber der nächste Sommer kommt ja ganz bestimmt.

 

 

Bewohner und Besucher im dicht besetzten Pavillon
Foto: Carsten Schillmann
Schlange beim Torwandschießen
Die Band "Rosa" sorgte für die musikalische Unterhaltung
Die Ehrenamtlichen Monika Fröhlich(2.v.l.) und Bernd Schmoldas (r.) am Flohmarktstand
Leckeres vom Grill- und Salatbuffet
Foto: Carsten Schillmann
Frisch aus der Pfanne wurden Kartoffelpuffer serviert
Foto: Carsten Schillmann
Die Ehrenamtlichen (v.l.) Julia Kramer, Bettina Börner und Maren Boller beim Smalltalk
Tolle Preise für jeden Treffer beim Torwandschießen


Kegeln in der Gruppe

Kegeln im "Kegel Bistro Nr. 1" in der Gifhorner Fußgängerzone

 

Freizeit besteht nicht im Nichtstun, sondern im Umsetzen von Aktivitäten, die Spaß machen. Das gilt auch für Menschen mit Behinderung. Regelmäßig treffen sich die Bewohner aus den Einrichtungen der Lebenshilfe nach der Arbeit zum Kegeln im „Kegel Bistro Nr. 1“ in der Gifhorner Fußgängerzone, und das schon seit einigen Jahren. Gemeinschaftliches Kegeln fördert die sozialen Kontakte und ist ein bestens geeigneter Sport, um neben mentaler Stärke und Ausdauer auch wiederkehrende Bewegungsabläufe zu trainieren. Wenn auch die Wurftechnik manchmal nicht den Empfehlungen des Deutschen Kegler- und Bowlingbundes entspricht, ehrgeizig gehen die Keglerinnen und Kegler in jedem Fall an`s Werk, denn auch hier heißt das oberste Ziel „Alle Neune“ abzuräumen. Das klappt auch ziemlich häufig, denn gerade die langjährigen Teilnehmer sind aufgrund ihrer Erfahrung schon echte Spezialisten auf dem Parkett.

 

Auch diese regelmäßige Freizeitaktivität wird aktiv von Ehrenamtlichen unterstützt. Diese kümmern sich u.a. um die Bedienung der elektronisch gesteuerten Kegelbahn, die Planung der Kegelreihenfolge, Entwirren auch mal miteinander verhakte Zugseile an den Pins oder helfen beim Schnürsenkel-Knoten der Turnschuhe. Und wenn die motivierten Kegler der Lebenshilfe mal über das Ziel hinausschießen und eine „Pumpe“ werfen, finden die Ehrenamtlichen immer ein paar tröstende Worte.

 

Nach dem Kegeln stärken sich alle beim gemeinsamen Essen. Dabei wird die erreichte Punktezahl beim Kegeln diskutiert, Neuigkeiten ausgetauscht, Freundschaften gestärkt und wie es beim Sport nun mal ist müssen die Schlussplatzierten aufgemuntert werden.

 

 

Gespannter Blick auf die Kegelbahn: ob alle 9 Kegel umfallen?
Gruppenbild mit Kugel. Die Kegeltruppe trifft sich regelmäßig zum gemeinsamen Sport.
Die Ehrenamtlichen Dieter Weigt (o.l.) und Ines Große (o.r.) helfen bei der Steuerung der Kegelbahnen und organisieren den Ablauf.
 


Fahrrad Aktionstag mit Prüfplakette 2016

5. Fahrradaktionstag am 21. Mai 2016

 

Rund 100 Fahrräder unserer Bewohner und Betreuten wurden am 21.Mai beim 5.Fahrradaktionstag auf dem Gelände des ESH und ECH mit der Prüfplakette 2016 ausgezeichnet. Mit dem Aufkleben dieser Plakette auf den Rahmen wird bestätigt, dass sich das Fahrrad nach offizieller Überprüfung durch die Gifhorner Polizei, dem Allgemeinen Deutscher Fahrradclub (ADFC) und der Verkehrswacht in einem verkehrssicheren Zustand befindet. Das die Verkehrssicherheit der Räder unserer Bewohner nahezu die Regel ist, ist in erster Linie den Ehrenamtlichen der Fahrrad-Reparatur-Gruppe zu verdanken, die die Räder in der Lebenshilfe Gifhorn regelmäßig inspizieren, warten und nötigenfalls auch reparieren. Auch die amtlichen Prüfer vom ADFC, der Verkehrswacht und der Polizei waren unentgeltlich für die Lebenshilfe vor Ort. Unterstützt wurden sie durch zahlreiche „helfende Hände“ von weiteren Ehren- und Hauptamtlichen, die sich um das Einweisen der Teilnehmer, den Getränkeausschank und das Grillen, die Ablauforganisation oder sonstige allgemeine Unterstützung kümmerten.

Fahrradfahren macht hungrig und sorgt für eine Schlange vor dem Grill
Foto: Julia Kramer
Freudige Gesichter der Teilnehmer nach bestandener Radüberprüfung
Foto: Julia Kramer
Bernd Schmoldas und die Bewohner freuen sich über das sonnige Wetter zum Fahrrad-Aktionstag
Foto: Carsten Schillmann
Die Ehrenamtlichen (v.l.) Dieter Weigt, Günter Ahrens, Maren Boller, Jochen Unger und Bettina Börner kümmern sich um da leibliche Wohl beim Fahrrad-Aktionstag
Foto: Julia Kramer
Die ehrenamtliche Fahrrad-Reparatur-Gruppe der Lebenshilfe Gifhorn. Wer Lust hat, hier aktiv mitzumachen, ist herzlich willkommen
Gut sortiert: Das Ersatzteillager in der Werkstatt der ehrenamtlichen Fahrrad-Reparatur-Gruppe
Foto: Julia Kramer
Zu zweit geht vieles besser, auch wenn es mal kompliziert wird. Bisher wurde von den Ehrenamtlichen noch jedes technische Problem gelöst
Foto: Julia Kramer
Ronald Homann überprüft die Bremse, bevor das Rad den Prüfern vom ADFC, Verkehrswacht und Polizei vorgestellt wird
Foto: Julia Kramer
Ein weithin sichtbares Zeichen zum Ehrenamt in der Lebenshilfe Gifhorn trug Steffen Rieker
Foto: Julia Kramer
Die Gifhorner Polizeibeamten Klusmann und Lehner kleben die Plakette auf das Rad von Daniel Michel
Kai Boller und Rolf Busse bei der optischen Vorprüfung des Rades
Foto: Carsten Schillmann
Die offizielle Fahrrad-Plakette 2016 bestätigt die Verkehrssicherheit der überprüften Räder
Die Verkehrssicherheit und Funktionalität wurde offiziell bestätigt. Auch das Rad von Thomas Meyer hat die Fahrrad-Plakette erhalten
Foto: Carsten Schillmann
 


Frühlingsmarkt der Lebenshilfe Gifhorn am 12.03.2016

Frühlingsmarkt in der Zweigstelle Heidland 35

 

Am 12.03.2016 fand in der Zweigstelle der WfbM im Heidland 35 der beliebte Frühlingsmarkt statt. Auch das leider nicht frühlingshafte Wetter konnte die zahlreichen Besucher nicht abhalten, sich persönlich vor Ort über die vielen Angebote und Aktivitäten in der Lebenshilfe zu informieren. Gerne gaben die MitarbeiterInnen der WfbM dabei jedem Interessierten bereitwillig Auskunft über ihre Tätigkeit und präsentierten stolz die Ergebnisse ihrer Arbeit. Im Heidland 35 werden zum Beispiel von Menschen mit Behinderung vorbereitende Montagearbeiten für die Industrie fachkundig erledigt, und der KFZ-Aufbereitungsservice hat bisher jedes noch so verschmutzte Auto auf Hochglanz bringen können. Jahreszeitlich bedingt wurden natürlich die beliebten Ostergestecke und Dekoartikel sowie die bunten Frühlingssträuße stark nachgefragt

Auch diese Veranstaltung wurde von Ehrenamtlichen unterstützt. So informierten zum Beispiel ehrenamtlich Aktive der Eltern-für Eltern-Gruppe an ihrem Stand in der Aufbereitungshalle über die nächsten anstehenden Aktionen und Treffen. Auch ein Fahrdienst, der die BewohnerInnen aus den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe zum Frühlingsmarkt und wieder zurück fuhr, war dank ehrenamtlicher Hilfe eingerichtet worden.

 

 

Bunte Ostergestecke und kreativ geschminkte Gesichter waren der Renner beim Tag der offenen Tür im Heidland 35.


Ehrenamtlicher PC-Kurs

Unterstützung für Menschen mit Behinderung beim Umgang mit PC und Internet

 

Michaela, Peggy und Tanja sind schon ganz aufgeregt und warten ungeduldig im PC-Raum. Sie haben heute erfahren, dass sie im Sommerurlaub mit der Gruppenfreizeit nach Linstow in Mecklenburg-Vorpommern fahren werden. Im Internet möchten sie sich vorher über ihr Urlaubsdomizil informieren, doch dazu brauchen sie Hilfe. Die bekommen sie von Inga Pretsch, die sich ehrenamtlich als PC-Unterstützerin in der Außenwohngruppe Keramikweg engagiert. Alle zwei Wochen kommt die 35jährige, die hauptberuflich als Ingenieurin arbeitet, nach Feierabend für ca. 2 Stunden in die Wohngruppe und hilft den Bewohnern beim Surfen im Internet und dem Umgang mit dem PC. Inga Pretsch ist keine professionelle Computerfachfrau mit EDV-Ausbildung, sondern ganz normale PC-Nutzerin, die ihre beruflich und privat gesammelte Erfahrung im Umgang mit dem Computer gerne weiter gibt. „Wie benutze ich Suchmaschinen im Netz, wo kann ich lustige Videos finden, wie kann ich mit Freunden kommunizieren oder wie mit Word einen Brief schreiben“, schildert die junge Frau den Ablauf ihrer Tätigkeit, „Menschen mit Behinderung haben genau die gleichen Ansprüche an das Netz und den PC wie jeder, nur manchmal geht’s halt etwas langsamer “. Im April waren sie zum Beispiel in Hamburg im „Phantom der Oper“, die Reise dorthin haben sie komplett über das Internet geplant und organisiert.

Sie wollte schon immer etwas Gutes und Sinnvolles tun, antwortet Inga Pretsch auf die Frage, warum sie ehrenamtlich und unentgeltlich in der Lebenshilfe aktiv ist. Sie engagiert sich auch aus dem Wunsch heraus, selbst aktiv werden zu können und Menschen mit Behinderung die uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. „Ich habe hier eine spannende Aufgabe, die mir viel Spaß macht und den Bewohnern hier echt was bringt. Auch für mich selbst konnte ich hier schon viel mitnehmen, denn wenn man mit Menschen mit Behinderung in Kontakt ist, lernt man unglaublich viel über Lebensmut, Ehrlichkeit und Empathie“, ergänzt sie begeistert.

Michaela, Peggy und Tanja strahlen mittlerweile, denn Inga hat ihnen geholfen, die Homepage von Linstow im Internet zu finden. Sie haben sich durchgeklickt und herausgefunden, dass einige interessante Sehenswürdigkeiten wie Karl`s Erdbeerhof oder die Hansestadt Rostock in der Nähe zu ihrem Urlaubsgebiet liegen. Sofort planen die drei einen ausgiebigen Stadtbummel und eine Schifffahrt nach Warnemünde. Das wollen sie jetzt nur noch schnell ihren Mitreisenden mitteilen. Natürlich per E-Mail, wie das heute ja jeder tut. Und dank Inga`s Hilfe klappt auch das in Nullkommanichts.

Das hier geschilderte Engagement von Inga Pretsch ist nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, die die Lebenshilfe Gifhorn in ihren Einrichtungen bietet. Jeder, der ehrenamtlich aktiv werden möchte, ist herzlich willkommen.

 

 

Tanja (l.), Michaela (2.v.l.) und Peggy (r.) haben viel Spaß beim "Computern" mit Inga Pretsch (2.v.r.), die sie ehrenamtlich unterstützt.

Fotos: Berko Härtel
"Learning by doing" lautet das Motto. Satt trockener Theorie weird unter Anleitung aktiv mit dem PC gearbeitet.



Eine starke Gemeinschaft mit Gleichgesinnten

Treffen der Ehrenamtlichen der Lebenshilfe Gifhorn

 

In regelmäßigen Abständen treffen sich die aktiven Ehrenamtlichen zum lockeren und entspannten Gedankenaustausch. Auf Einladung der Lebenshilfe werden in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ehrenamtlich relevante Nachrichten kommuniziert, bedeutsame Termine und etwaige Besonderheiten besprochen und diskutiert. Immer dabei sind Hauptamtliche der Lebenshilfe, die gfl. neue organisatorische Punkte vorstellen oder die Fragen der Ehrenamtlichen bezüglich Ausübung ihrer Tätigkeit beantworten. Häufiges Gesprächsthema und immer willkommen sind dabei neue Anregungen und kreative Vorschläge von den Ehrenamtlichen selbst. Viele neue Aktionen und Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung sind erst durch Vorschläge von aktiven Ehrenamtlichen entstanden und umgesetzt worden. Und wie überall dort, wo Menschen miteinander aktiv sind, gibt es auch beim Ehrenamtstreff manchmal Gesprächsbedarf zu Dingen, die noch nicht rund laufen. Das Treffen bietet Haupt- und Ehrenamtlichen das ideale Umfeld, um gemeinsam nach einvernehmlichen Lösungen zu suchen und die Probleme aus der Welt zu schaffen.

Übrigens, nicht immer ist die Lebenshilfe Gesprächsthema Nummer eins beim Treffen der Ehrenamtlichen. Diskussionen zum aktuellen Tagesgeschehen etwa, die neuesten Sportergebnisse oder Gespräche zu alltäglichen Herausforderungen werden ebenso gerne geführt wie Verabredungen zu gemeinsamem Freizeitaktivitäten mit anderen Ehrenamtlichen. Diese starke Gemeinschaft unter Gleichgesinnten bietet jedem Ehrenamtlichen eine unkomplizierte Möglichkeit, neue soziale Kontakte zu knüpfen.

 

 

Hauptamtliche der Lebenshilfe informieren über Neuerungen in der Organisation und beantworten Fragen der Ehrenamtlichen
In entspannter Runde tauschen sich die Ehrenamtlichen aus. Diese starke Gemeinschaft von Gleichgesinnten bietet jedem Ehrenamtlichen eine unkomplizierte Möglichkeit, neue soziale Kontakte zu knüpfen.


Malaktion mit Adel Swelim

Malen mit Adel

 

Am 25.07.2015 war es mal wieder soweit: das Kreativangebot „Malen mit Adel Swelim“ stand ab 15 Uhr auf dem Programm. Adel Swelim absolvierte ein Studium am Institut der Schönen Künste in Kairo und ist diplomierter Grafik-Designer sowie Dozent an der KVHS. Er gibt schon seit einigen Jahren sein professionelles Know-How in Sachen Kreativität und Kunst ehrenamtlich bei uns in der Lebenshilfe weiter, tatkräftige Unterstützung erhält er dabei von den Ehrenamtlichen Bettina Börner, Karin Müller und Sylvia Rausche. Die beliebte Veranstaltung für die Bewohner der Lebenshilfe fand im Eberhard Schomburg Haus im 2.Koppelweg statt, denn die helle und freundliche Cafeteria bietet den idealen Rahmen für solch ein Event. Zudem konnten diesmal die Bewohner vom ESH und ECH vom Vorteil der kurzen Anreise profitieren.

Bevor es jedoch losging, musste sowohl Atelier und die Künstler erstmal eingerichtet werden. So wurden Tische und Stühle mit Tischfolien abgedeckt, und die rund 20 Malerinnen und Maler selbst banden sich Schürzen um, falls mit Farbe und Pinsel doch mal ein Malheur passieren sollte. Gearbeitet wurde mit Acrylfarben, zu den großen Vorteilen gehört, dass diese nur kurze Zeit benötigen, um zu trocknen.

Beim Motto für die zu malenden Bilder ließ sich Adel Swelim jahreszeitlich bedingt beeinflussen. Motiv sollte nämlich das Meer sein, was sich als äußerst motivierend erwies. Schon nach kurzer Zeit wurden zahlreiche selbstgemalte Bilder mit prächtigen Segelbooten, sommerlichen Strandaktivitäten unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein präsentiert.

Nach zwei Stunden waren sich alle einig: Das war wieder mal eine gelungene Veranstaltung, die sobald wie möglich wiederholt werden soll.



Cafe Ehrenamt am 21.06.2015

„Cafe Ehrenamt“ – Chance der Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung

 

Am Sonntag, den 21.Juni fand in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Eberhard-Schomburg-Haus im II. Koppelweg wieder das alle drei Monate durchgeführte „Cafe Ehrenamt“ statt.

Rund dreißig Bewohner waren aus den verschiedenen Einrichtungen der Lebenshilfe erschienen und verbrachten mit Ehrenamtlichen und externen Besuchern einen gemütlichen Sonntag-Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Letzteres gab es übrigens „satt“, denn viele Ehrenamtliche haben kräftig gebacken und den Kuchen gespendet. Dadurch ist es den Organisatoren möglich, den Unkostenbeitrag pro Teilnehmer auf einen Euro zu reduzieren.

Das „Cafe Ehrenamt“ ist eine Veranstaltung, die von ehrenamtlich Aktiven organisiert und durchgeführt wird. Ziel ist die Etablierung und Realisierung von regelmäßigen Treffen, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung in Kontakt treten können. Ob beim Kartenspiel, gemeinsamen Musizieren oder einfach nur beim Klönschnack bei Kaffee und Kuchen, das „Cafe Ehrenamt“ ermöglicht Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung und trägt damit dazu bei Inklusion und Teilhabe praktisch umzusetzen.

Die Bewohner aus den Einrichtungen der Lebenshilfe erhalten durch den Besuch des „Cafe Ehrenamt“ die Möglichkeit, auch Menschen außerhalb des täglichen Umfeldes und der Lebenshilfe kennen zu lernen.

Ausdrücklich sind Besucher und Gäste herzlich zum „Cafe Ehrenamt“ eingeladen. Ihnen bietet sich in entspannter Atmosphäre die Chance, Menschen mit Behinderung kennen zu lernen. Eventuelle Ängste im Umgang mit Menschen mit Behinderung können so reduziert werden und neue soziale Kontakte entstehen.

 

Text und Fotos: Berko Härtel

 

 

Die Besucher freuten sich über einen
gelungenen Sonntagnachmittag
Schlange an der Kuchenausgabe


Einblicke in das Ehrenamt – Allerschule Gifhorn – Begleitung zum Schwimmen

 

Bei der Allerschule Gifhorn bin ich seit Januar 2012 ehrenamtlich tätig. Ich unterstütze die Pädagogen beim wöchentlichen Schwimmen in der Allerwelle. Dazu gehören auch ganz einfache Alltagshandlungen, wie das Austeilen der Schrankkarte die zur Aufbewahrung der Kleidung dienen. Wenn es notwendig ist, lege ich die Kleider der Jugendlichen nach dem Schwimmen so hin, dass sie sich selbständig anziehen können.

 

Von einigen Schülern werde ich gebeten die Schrankschlüssel während des Schwimmens zu verwahren damit die Gefahr verloren gehender Schlüssel minimiert wird. Je nach Programm der Pädagogen organisiere ich dann Schwimmutensilien z.B. Tauchringe, Schwimmgürtel, Schwimmflügel usw. Mein letzter Blick gilt nach dem Anziehen den Schränken ob noch Sachen zurückgeblieben sind und ob alle Schrankkarten wieder abgegeben wurden.  

 

Fast immer möchten sich einige der Schüler daran Messen wie weit und wie tief sie tauchen können. Ich kümmere mich vom Beckenrand um die Abmessung von Tauchstrecken durch Tauchringe die das Tauchen für die Jugendlichen erleichtern. Ich begleite ebenfalls vom Beckenrand aus das individuelle Schwimmen einzelner Jugendlicher da die Erfahrung zeigt, dass bei einer individuellen Begleitung die Konzentration und das Engagement der Jugendlichen grösser ist als beim Schwimmen in der Gruppe. Dabei stoppe ich  die Zeit und/ oder die erforderlichen Bahnen zum Erreichen der notwendigen Anforderungen zum Erreichen des Seepferdchens oder Freischwimmers.

 

Hans-Albert Jansen



 

 

Große Nachfrage zum Fahrrad-Reparatur Service am 29.08.14 im ESH

 

Zu einer regelmäßigen Aktion ist mittlerweile der Fahrrad-Reparatur Service der Ehrenamtlichen der Lebenshilfe Gifhorn geworden. Für Menschen mit Behinderung ist das Fahrrad ein wesentliches Fortbewegungsmittel, umso wichtiger ist es, die Räder regelmäßig auf ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen und nötigenfalls instand zu setzen. Ein zentraler Faktor, um die Unfallgefahr  im Straßenverkehr zu senken und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

 

Die ehrenamtliche Fahrrad-Service-Gruppe um Werner Gerhardt, Steffen Rieker, Kai Boller und Ronald Homan hat deshalb einen regelmäßigen Reparaturservice eingeführt. Die Idee ist,  durch Fahrradbeauftragte in den einzelnen Einrichtungen die Fahrräder der Bewohner regelmäßig augenscheinlich zu begutachten  und bei Bedarf  an den Fahrrad-Reparatur Service im Eberhard Schomburg Haus zu verweisen.  

 

Hier sind neben einem umfassenden Ersatzteillager und Leihrädern die räumlichen und technischen Voraussetzungen und Werkzeuge vorhanden, um auch aufwendigere Reparaturen durchführen zu können. Aber auch einfache Wartungsarbeiten wie Kettespannen oder Luftdruckkontrolle werden durch die Ehrenamtlichen schnell und vor allen Dingen kostenlos erledigt. Für Menschen mit Behinderung ist dieser Service oft die einzige Möglichkeit ihre Fahrräder in einem ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand zu halten. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Ehrenamtlichen wäre dies nicht möglich.

 

 



3. Fahrradaktionstag  mit Live-Musik, Bratwurst und Polizei

 

Am 10. Mai 2014 war auf dem Gelände des Eberhard-Schomburg-Hauses einiges los. Die Ehrenamtlichen der Fahrradgruppe hatten zum Aktionstag 2014 geladen.

 

Die Bewohner der einzelnen Häuser kamen mit ihren Fahrrädern und ließen Maren Boller einen ersten prüfenden Blick auf ihre Drahtesel werfen. War alles okay, ging es direkt nach vorn zu den allseits bekannten Polizisten Michael Klusmann und Gerhard Lehner. Nach einer weiteren Kontrolle gab’s die Plakette 2014 auf den Rahmen.

 

Wo Licht oder Bremsen nicht funktionierten, die Klingel fehlte oder abgefahrene Reifen auffielen – ging es erst einmal in die Werkstatt zur Reparatur von Kai Boller, Werner Gerhardt und Ronald Homann. „Die Werkstatt“ ist eine Garage auf dem Gelände des Schomburg Hauses. Darin haben die Ehrenamtlichen der Fahrradgruppe ihr Werkzeug und Ersatzteile. 

 

Begleitet wurde das fröhliche Treiben auf dem Hof von Live-Musik. Birgit Schacht und Rainer Harmuth von den Paese-Heartbreakers waren mit ihren Cover-Songs wieder dabei.

 

Wer seinen Aufkleber 2014 auf dem Fahrrad hatte, freute sich auf Bratwurst und Kartoffelsalat. Die drei Grillmeister Günter Ahrens, Hans-Joachim Unger und Dieter Weigt versorgten mit weiteren ehrenamtlichen Helfern auch in diesem Jahr die rund 100 Besucher.

 

Auch wieder dabei: Zwei Vorstandsmitglieder des adfc Gifhorn (Allgemeiner Deutscher-Fahrradclub e.V.) und Gerd Stabenow, langjähriger „Fahrrad-Prüfungs- und Mobilitätstrainer“ der Werkstatt für behinderte Menschen sowie die Fahrradbeauftragten der Wohnanalagen und Außenwohngruppen und natürlich die vielen helfenden Hände der hauptamtlichen Mitarbeiter.

 

 

 

Text und Fotos: Julia Kramer, Ehrenamtliche



Polizei prüft Fahrräder

 

Nach erfolgreichem Start im letzten Jahr fand am Samstag, 27.04.2013 der zweite Fahrradaktionstag auf dem Gelände des Eberhard-Schomburg-Hauses statt.

 

Vor dem Sicherheitscheck der beiden Polizisten Michael Klusmann und Gerhard Lehner schauten sich die Ehrenamtlichen alle Fahrräder der Bewohner ganz genau an.

 

Mit Musik von den Hitpiraten und Bratwurst vom Grill stand gemütliches Beisammensein auf dem Programm.

 

Für beste Rahmenbedingungen und gute Stimmung sorgten viele -im Haus der Lebenshilfe- tätige Ehrenamtliche sowie hauptamtliche Mitarbeiter.

 

Herzlichen Dank an alle!



Tag der offenen Tür 2013 in der Zweigwerkstatt

 

Bunte Hände vertreiben den Winter

 

Frühlingshafte Stimmung empfing die Besucher am 16. März im Heidland 35. Unter dem Motto „Sei dabei“ beteiligten sich auch wieder Ehrenamtliche der Lebenshilfe am Frühlingsmarkt. Sie informierten über freiwilliges Engagement und tauschten sich mit vielen anderen Ehrenamtlichen aus.

 

Wer Lust auf Farbe hatte, verewigte seine Hand auf einer Wand. Rasch bemalt mit einem Schwamm, landeten Handflächen aller Größen auf Papier und verschönerten anschließend den Projektstand.

 



Acrylfarben zaubern Frühling auf Leinwand

 

Auch wenn er noch Wochen auf sich warten ließ: Auf den Leinwänden setzte sich der Frühling im Schomburg-Haus bereits am 23. Februar durch. Beim Acrylmalen zauberten Bewohner gemeinsam mit Ehrenamtlichen viele bunte Motive aufs Papier. Neben den frühlingshaften Bildern sorgte auch das gemeinsame Kaffeetrinken für gute Stimmung und einen schönen Nachmittag.

 



Zweites Neujahrsessen im Januar 2013

 

Auch in diesem Jahr folgten langjährige wie neue Ehrenamtliche der Einladung von Geschäftsführung und Vorstand zum gemeinsamen Essen. Nach Genuss des abwechslungsreichen Buffets dankten Hauptamtliche dem ehrenamtlichen Engagement der Anwesenden. Anschließend plauderten alle in gemütlicher Runde.

 



Spende vom Offroadpark Südheide fürs Ehrenamt

 

Während die Quad-Piloten im 4,2 Stunden-Rennen ihre Runden drehten, vergnügten sich einige Besucher im Buggy, Geländewagen oder Rang Rover auf einer weiteren Strecke. Für einen Euro pro Fahrt sausten ehrenamtliche Fahrer mit ihnen unermüdlich und bester Laune über den Parcours.

 

Anschließend übergab Marco Lehner, Mitbetreiber des Offroadparks, eine Spende von 211 € zugunsten des Projektes Ehrenamt für den Bereich Wohnen.

 

Ehrenamtliche des Projekts und Bewohner freuen sich gemeinsam über das zusätzliche Budget für kreatives Material.

 



Ehrenamtliche Nikoläuse sind kreativ

 

Zum Nikolaus 2012 überraschten fünf Ehrenamtliche des Ernst-Calberlah-Hauses die Bewohner mit etwas ganz Besonderem.

 

Die regelmäßigen Freizeitbegleiter verschenkten in diesem Jahr Selbstgebasteltes. Dazu hatten sie 24 bunte Hexen-Häuschen mit allerlei Leckereien auf Birkenholzplatten gesetzt und liebevoll mit Tanne, kleinen Tierchen, Watte und „Schnee“ dekoriert.

 

Tolle Idee, die allen viel Freude bereitete!



Ab durch das Gelände am 22.09.2012

 

Auf Einladung von Marco Lehner (Mitinhaber des Offroadparks Wesendorf) erkundeten BewohnerInnen des Eberhard-Schomburg-Hauses und Ehrenamtliche das Gelände in Wesendorf.

 

In Geländewagen kurvten sie auf abenteuerlichen Steigungen und in tiefen Tälern herum.

 

Zwischendurch stärkten sich alle bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst.

 

Eine super Aktion - Wir sagen Danke



Von geschenkter Zeit und bunten Herzen am 19.09.2012

 

Einen Monat lang verschönerte die Ausstellung „Mal mir mein Herz bunt“ das Rathaus Gifhorn.

 

Entstanden sind die Bilder aus Acrylfarbe in den Wohnheimen. An zahlreichen Nachmittagen waren Bewohner mit Unterstützung des Künstlers Adel Swelim und vielen Ehrenamtlichen kreativ.

 

Die Eröffnungsveranstaltung im Rathaus bereitete den Besuchern sichtlich Spaß. Nach einführenden Worten von Bürgermeister Matthias Nerlich und unserem Geschäftsführer Peter Welminski standen natürlich die MalerInnen im Mittelpunkt.

 

Überraschungsgast mit zwei seiner neusten Lieder war Volker Schlag.

 

Ab Anfang Dezember finden die Bilder ihren Platz im Haus der Lebenshilfe. Als fröhlicher Blickfang malen sie sich dort in die Herzen ihrer Betrachter.



Tag der offenen Tür 2012 in der Zweigwerkstatt – Heidland 35 am 24.03.2012

 

Auf dem Frühlingsmarkt war das Ehrenamt mit einer Fotoaktion aktiv. Ziel war es, das Logo der Lebenshilfe aus Portraits auf einer Wand nachzubilden.

Ganz viele haben mitgemacht und am Nachmittag waren über 100 Fotos gedruckt. Parallel gab es wieder reichlich Infos zum Ehrenamt.

 

Herzlichen Dank und Daumen hoch!

 



Neujahrsessen  der Ehrenamtlichen

 

Mit einem außergewöhnlichen Buffet dankten Geschäftsführung, Vorstand und Bereichsleitung den langjährig Engagierten sowie den neu dazu gewonnen Ehrenamtlichen. Höhepunkte des Abends waren die vielfältigen Speisen, Einblicke ins ehrenamtliche Engagement und eine Fotopräsentation.



Trommeln mit Pfadfindergruppe "Mixed People"

 

Besuch im Liedtke Haus: Pfadfinder mit und ohne Behinderung aus Wolfsburg brachten ihre selbstgebauten Instrumente mit und steckten BewohnerInnen und Ehrenamtliche mit ihrer Begeisterung fürs Trommeln an.

Die engagierte Anleitung von Pit Schweiß brachte alle Beteiligten in den richtigen Rhythmus.



Sport im Sitzen!

 

Bewegung, die jung und fit hält.

 

Jeden Donnerstag treffen sich die Bewohner/ innen im Ernst Calberlah Haus, wo sie Werner Schmitz zu gymnastischen Übungen im Sitzen anleitet.

Dabei werden nicht  nur die Lachmuskeln trainiert, sondern auch das Gleichgewicht und die tagtägliche Bewegung wie Aufstehen und Hinsetzen gefördert.

 



Großes Wiesenfest in Dedelstorf am 16.09.2011

 

 

Eingeladen zu einem bunten Wiesenfest hatten Patrick Jander und Kai Boller, zwei Ehrenamtliche der Fahrradreparaturgruppe. Sie und einige Freunde von Iunctim Germanitas überraschten die Bewohner des Eberhard-Schomburg-Hauses  und andere Ehrenamtliche mit einem Open Air-Programm. Unter dem Motto „Essen auf dem Felde“ wurde für eine Suppe geschnippelt, dazu Stockbrot und Folienkartoffeln vorbereitet. Nach einer zünftigen Mahlzeit im Freien klang der milde Spätsommerabend mit Lagerfeuer, Musik und fröhlichen Gesichtern aus.