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Lebenshilfe Gifhorn gemeinnützige GmbH
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Pädagogik

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Unsere Zielsetzung

Die Zielsetzung der Integrationsgruppe entspricht der Leitidee der sozialen Integration:

Durch die gemeinsame Erziehung sollen nichtbehinderte und behinderte Kinder lernen, unbefangen miteinander umzugehen, den Anderen in seinem So-Sein zu akzeptieren und gemeinsame Betätigungsmöglichkeiten zu finden.

 

Diese Zielsetzung möchten wir für uns, mit Hilfe von pädagogisch bedeutsamen Situationen im Kindergarten erreichen:

 

  1.  Freies Spiel
  2.  Alltagshandlungen
  3.  Strukturierte Angebote
  4.  Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten
  5.  Freie und gezielte Beobachtung


Freies Spiel

Die wichtigste Tätigkeit ist das SPIEL. Das Spiel ist gekennzeichnet durch:

  • die freie Wahl von Spielzeug, Spielthema und Spielinhalt,
  • die freie Wahl von Spielpartner und Spielgruppe,
  • die freie Wahl der Spieldauer und des Spielortes, sofern die äußeren Rahmenbedingungen dies erlauben.

Im Vordergrund steht dabei die Freude der Kinder am Tun, nicht ein bestimmtes Ergebnis!

 

Eine wichtige Aufgabe der Erzieher/-innen im Freispiel besteht darin, ein anregendes und abwechslungsreiches Spielangebot zu schaffen. Dieses Angebot sollte jedem Kind auf seinem Entwicklungsniveau die Möglichkeit zum selbständigen Handeln geben. Das schließt ein, dass auch Spielorte außerhalb des Kindergartens aufgesucht werden (z.B. Turnhalle, Schwimmbad, Wald usw.). Zugleich fördern wir, dass die Kinder aufeinander Bezug nehmen, voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und Konflikte miteinander austragen.



Alltagshandlungen

Während eines Kindergartentages ergeben sich eine Reihe von alltäglichen Verrichtungen, z.B. essen, an- und ausziehen, Toilettengang usw.  Es ist unser Ziel, dass die Kinder möglichst bald lernen, diese Tätigkeiten selbständig zu verrichten, soweit sie dazu in der Lage sind. Dabei sollten Kinder auch eigenverantwortlich kleine Pflichten übernehmen.



Strukturierte Angebote

Die Integrations-Kindertagesstätte arbeitet nach dem Konzept des situationsorientieren Ansatzes, d. h.: "Die genannten individuellen und sozialen Erziehungsziele sollen nicht durch Lernprogramme erreicht werden, sondern müssen in erster Linie durch Spielangebote unter Ausnutzung der jeweiligen Erziehungssituation verfolgt werden."

Strukturierte Angebote der Erzieher/-innen verfolgen unterschiedliche Zielsetzungen:

  • Durch Wahrnehmungs- und Bewegungsangebote (Psychomotorik, Trampolin, Schwimmen), bestimmte Spielanregungen oder Materialerfahrungen sollen basale Fähigkeiten, wie Körperbeherrschung, manuelle Geschicklichkeit, Sprache, Konzentration usw. bei den Kindern gefördert werden.
  • In themenbezogenen Angeboten sollen die Kinder sich selbst und ihre Umwelt besser kennenlernen, eigene Erfahrungen emotional und kognitiv verarbeiten oder auf die Situation ihres künftigen Lebens vorbereitet werden.

Auch strukturierte Angebote sollen sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren. Es können aber auch Situationen eintreten, in denen einzelne Kinder bestimmte Anforderungen akzeptieren müssen.



Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten

Die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und den Erziehungsberechtigten hat für uns eine hohe Bedeutung.

Die Eltern können erwarten, dass sie über die Arbeit der Kindertagesstätte und die pädagogischen Vorstellungen der Erzieher/-innen sowie regelmäßig über die Entwicklung ihres Kindes informiert werden.

Die Kindertagesstätte erwartet von den Eltern im persönlichen Austausch Informationen über das Kind, soweit sie für die Förderung und Entwicklung dieser wichtig sind. Weiterhin erwarten wir die Teilnahme an Elternveranstaltungen.

Die Zusammenarbeit findet statt in Form von:

  • Einzelgesprächen im Kindergarten oder Elternhaus,
  • Elternabenden oder -Nachmittagen,
  • Hospitationen der Eltern im Kindergarten,
  • Festen und Feiern.


Freie und gezielte Beobachtung

Die Erzieher/-innen nutzen das Freispiel zur Beobachtung der einzelnen Kinder und der Gruppenprozesse. Dadurch können sie erkennen, welche Kinder in welchen Situationen individuelle Hilfe benötigen und was für die Kinder aktuell von Interesse ist. So gewinnen die Erzieher/-innen wichtige Informationen für die Auswahl der pädagogischen Inhalte ihrer Förderangebote.